Catmens Welt

Versuche alle Schubladen zu bedienen, leider hat der Schrank ueber 500000 Faecher & ich nur 2 arme, arme Katzen. Welcome to my tumblr World.

Mein Regenbogen

Wenn ich nach draußen geh,
Dann hör’ ich ein Rauschen über mir.
Und wenn ich nach oben seh’
Sind da Farben gemacht von dir.

Es ist ein Regenbogen,
Der mich begleitet, wohin ich auh geh’
Doch warum gemacht aus rauschenden Wogen?
Es sind kleine Vögel, wie ich jetzt seh’.

Sie flattern zu hunderten über mir,
Jeder in einem andern Bunt.
Der kleine Blaue da, ist die Sehnsucht nach dir.
Der grüne dort, ist Freude und hält mich gesund.

Wenn ich einsam bin
Und zu groß ist der Schmerz,
Kommt ein Gelber und fliegt zu mir hin
Und dringt in mein Herz.

Dort scheint er dann
Und hält mich warm.
Damit ich wieder Lachen kann.
Dann ist’s als läg ich deinem Arm.

Wärest du bei mir,
Würden die Vögel verschwinden,
Denn du bist dann hier.
Ich kann die Vögel in dir finden.

(Eine Freundin hat dieses Gedicht mal für mich geschrieben, ich wünsche Hamtydamti hiermit alles erdenklich Gute.)

Die Blume bist du

Die Welt erstrahlt für mich in einem anderen Licht

Wie für eine Biene, die eine Blume sieht.

Mit Freude erstrahlt ist dann mein Gesicht,

der süße Duft des Nektars, ich weiß nicht, was mit mir geschieht.


Alles wird jetzt so bunt in der Welt,

Kälte verlässt uns, Wärme strahlt auf unsere Haut.

Vögel zwitschern, oh welche Freude, wie mir das gefällt!

Überall sprießen Gefühle, sie zeigen sich laut.


Jetzt kann ich sie auch ganz deutlich hören,

Ich kann mich kaum dagegen wehren.

Denn die Blume bist du, hör nie auf mich zu betören.

Will nie mehr allein sein und meine Gedanken wegkehren.


Viel zu schön ist dieser Moment, in dem die Biene die Blume erblickt,

Fliegt immer weiter darauf zu, kann sich nicht mehr abwenden.

So faszinierend ihr Duft, dass sie daran fast erstickt,

Ihre Schönheit so makellos, sie versucht dich zu blenden.

Was ich mache, wenn ich mal nicht twittere.

Hallo,

liebe Leserrinnen und Leser meines abgrundtief schlechten Blogs. Wer es bis hier her geschafft hat, der kann jetzt auch 5 min innehalten und lesen was mich so umtreibt, wenn ich mal nicht twittere.

Erst hatte ich überlegt, dass ich einfach nur “Was ich mache, wenn ichmal nicht twittere: .” schreibe aber naja was soll ich sagen, dass wäre nicht sehr auschlussreich gewesen, außerdem dachte ich mir wenn es jemand jetzt schon soweit geschafft hat dann will ich ihm auch zumindest etwas mehr anbieten als das. Also wo soll ich anfangen. Jetzt bin ich verwirrt, man könnte sagen ich hab den Faden verloren, doch das wäre gelogen. Der liegt da wo er immer liegt, bei Muddi im Schrank. Kommen wir nun noch kurz zurück zu meinem abgrundtief spannenden leben (wie passend, denn ich habe Höhenangst). Ja das sieht im Moment alles ganz prickelnd aus bei mir, ich mache eine Ausbildung zum Erzieher wer davon einen kleinen Eindruck haben möchte dem sei dieser Text ans Herz gelegt: http://pavlcat.tumblr.com/post/16019743036/wir-schreiben-von-der-tafel-ab. Was mich so umtreibt kann ich eigentlich selbst nicht so recht beantworten. Die Frage warum ich an manchen Tagen aufstehe, bereitet mir erhebliches Kopfzerbrechen, ich denke da geht es einigen ähnlich. Jetzt denkt ihr sicher, na toll und deswegen schreibst du einen Blogeintrag? Ja verdammt das mache ich. Ich muss mir grade einiges von der Seele schreiben. Ich glaube was mich wirklich umtreibt, ist die Suche der Beantwortung auf die Frage, warum ich morgens aufstehe. Eine Frage die genauso schwer und im endeffekt einfach zu beantworten ist wie “die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest”. 

“42?? Hä ist der bekloppt das ergibt doch gar keinen sinn.” Für alle die immer noch Zweifeln eigentlich ergibt es, nagut vielleicht ein kleines bisschen nur, keinen Sinn, denn es ist nämlich so: 4+2= Sex und wer steht nicht gerne für Sex auf? Ja, ihr habt recht! Dafür muss man eigentlich auch nicht aufstehen. Also in diesem Sinne, Twittert weiter, schreibt und rastet aus! Frei nach dem Motto: Mehr Weniger ist weniger mehr .

Danke für ihre Unaufmerksamkeit.

Euer Pavlcat!

Verliebt, Verpackt, Ver…

Meine Liebe zu dir ist riesengroß,

Stellt sich die Frage, wie verpack ich sie bloß?

In eine Tüte, da passt sie nicht rein,

Auch eine Kiste ist viel zu klein.

Selbst ein Container wird es nicht schaffen, du wirst lachen,

Nur in eins passt meine Liebe rein,

Nur mein Herz, das ist nicht zu klein.

Mein kleines Meiselein

An einem unbekannten Ort
Erwachte er aus einem Traum.
Die Liebe war noch lang nicht fort,
Unter einem kleinen Lindenbaum.

Der Baum sprach leise, 
Der Stamm wiegte sich im Wind.
Auf dem Ast saß eine schwarze Meise,
Süß sang sie, wie ein kleines Kind.

Ich verstand, was sie da zwitschert, 
Denn es waren deine Worte. 
Wie ein Stern, der sanft noch glitzert
An diesem unbekannten Orte. 

Sie sang von Liebe, Trauer und Einsamkeit.
wunderschön, diese zarte Melodie. 
Wollte sie fassen, doch nein, es war zu weit.
Ein kurzes Rascheln und fort flog sie.

Ich rief ihr nach, doch sie kehrte nicht um.
Ich lief hinterher, doch sie war schon fort.
Ich weinte vor Trauer, die Zeit, sie war rum.
Tränen an diesem mir unbekannten Ort.

Mein Herz, das war Tonnen schwer,
Ich weinte bitter.
Wolken zogen auf, es regnete sehr.
ein Sturm, Hagel und Gewitter.

Da oben im Ast, plötzlich bewegte sich was.
Konnte das denn wirklich sein?
Es war so dunkel, so glänzend nass.
Zurück war mein kleines Meiselein.

Wir schreiben von der Tafel ab.

Wir schreiben heute von der Tafel ab, das macht uns sehr viel Spaß.
Vor allem der Jo-Chen (einigen auch bekannt als der Aushilfschinese) hat sehr viel Freude daran, den Tafelinhalt mit einem Stift in seinen Hefter zu übertragen.

Dauernd kommen nervige Zwischenrufe von Franzey, teilweise mit üntilligenten Wortverbindungen, sie nennt es Sprache. Stammeln trifft es aber auch ganz gut, wäre auch total langweilig, wenn alle ordentlich Deutsch sprechen könnten (RTL und so, Stichwort belustigende Fernsehunterhaltung).
Jo-Chen entdeckt aufgrund seiner überragenden Schlauheit einen Fehler am Informationsportal der Wissensvermittlerin. Die Lehrerin wird ausgelacht, sie lacht auch. Doch das allgemeine Gelächter will nicht enden, noch mehr Unruhe ist die Folge.
“Oli wer?” sitzt stillschweigend da, es sieht so aus, als posiere er gerade für eine Aktzeichnung, nur das er sein Beinkleid noch trägt. Die Hand stützt das Kinn, der Kopf scheint von all dem Wissen zu schwer, um sich selbst zu halten. Er ist aufmerksam und macht brav, was ihm gesagt wird. So ist das eben, er kennt es nicht anders: als Kind der Deutschen Demokratischen Republik war Individualität verhöhnt. Ich kann mir richtig vorstellen, wie er in FDJ-Kleidung fröhlich am Morgenappell teilnimmt. Der kleine, lachende “Oli wer?”, so süß und unmündig.
Für ihn ist - knapp 22 Jahre nach der Wende - Internet immer noch ein Fremdwort.

Ganz anders dagegen Eyfey, an ihr ging der Mauerfall ohne “größere” Spuren (obwohl man sich darüber streiten könnte) vorbei. Kein Wunder, sie zelebrierte auch erst 21 mal das Verlassen der Gebärmutter, trotzdem schreibt sie brav von der Tafel ab.
Es gibt aber einen kleinen, feinen Unterschied: sie rebelliert im Geheimen mit ihrem Billig-Smartphone und übt sich dabei im “Social Networking”, doch Twitter kennt sie nur von Erzählungen glücklicherer Tage.
Sie ist mit Myspace, StudiVZ und Facebook groß geworden. Sympathisch ist sie mir trotzdem, es kann ja nicht jeder twittern, wäre auch voll langweilig.

Die Fünfte im Bunde ist Marialou, ebenfalls Generation Facebook ohne Sinn und Verstand. Sie geht gerne Feiern und prahlt mit einem ausgewogenen Reallife, nur tanzen will sie nicht mit mir. Sie scheint resistent gegen meine täglichen Tanz-Offerten und straft mich öfter als mir gut tut mit Ignoranz. Ich drohe ihr mit Netzsperren und totaler Zensur, fragende Gesichter wenden sich mir zu. “Politik”, noch so ein Fremdwort für viele in unserem Klassenverband, leider. Aber es wäre ja auch langweilig, wenn sich alle mit Politik beschäftigen würden.

Ich weine bitter. Ob es nun an der Politikverdrossenheit von einer angehenden Erziehern liegt, oder aber an ihrem Unwillen mit mir eine starre, von jeglichem Erotismus befreite, Tanzeinlage  hinzulegen, ich weiß es nicht.
Meine Gefühle interessieren sie anscheinend einen vertrockneten Scheißdreck. Naja, man kann nicht alles haben, wäre doch auch langweilig. Ich nehme es hin, denn in ihren netten Momenten teilt sie Club-Mate mit mir, dann ist die ganze Schmach schon fast vergessen.

Die anderen sind jetzt schon fast fertig mit Abschreiben. Die Lehrerin schaut schon ganz skeptisch, wahrscheinlich hat sie gemerkt, dass ich einen halben Roman verfasse (in Relation zu 140 Zeichen finde ich den Vergleich ganz passend). Ich werde immer unruhiger.
Sich auf den Text zu konzentreiren konzentrieren fällt mir schwerer und schwerer. Ich höre lieber schnell auf und fange mit der eigentlichen Aufgabe an: Wir schreiben von der Tafel ab, das macht uns sehr viel Spaß!

Eine Schifffahrt nach Utopia

Bitte schnallen sie sich an und halten sie die Kotztüten bereit, das Traumschiff legt gleich in Richtung Utopia ab. Ihr Kapitän Pavlcat.

Auf meinem Traumschiff sind die fremden Passagiere die zahlende Klientel.

Das Traumschiff hat den Eisberg umschifft, es ist unsinkbar, noch mehr als die Titanic.

Utopia liegt nun noch 22h 5m 33s von der aktuellen Position entfernt. Die Nacht wird stürmisch. Seegang Wolke 7.

Logbucheintrag 127.0.0.1. Ob die Reisenden sicher ankommen, lest ihr morgen. Das Steuer übernimmt solange John Maynard. Ihr Kapitän Pavlcat.

Das Traumschiff durchflügt immer noch arktische Gewässer, Der Föhnantrieb hilft nur bedingt die Kälte zu bekämpfen. Allen ist kalt.

Zur Belustigung der sich langsam langweilenden Passagiere und um Meuterei entgegenzuwirken, Bespaßung auf Doggystyleart: http://t.co/9gdSD7hf

Käpt’n an Maschinenraum wir brauchen mehr Dampf, das Reallife beginnt gleich mit einer Botsinspektion.

Uf, raus aus der Sauna, hat doch tatsächlich wer die Tür abgeschlossen. Nur zur Info, heute gibt es Hummer. Ich übernehme wieder das Steuer.

Achtung kurze Durchsage: das Traumschiff macht Zwischenstopp auf Pen-island. 3h Landgang für alle, viel Spaß ihr Kapitän.

Alle Passagiere die hinsichtlich des Nebels nix sehen können, pech gehabt. El Capitano Pavlcat chillt im Whirlpool.

Utopia ist utopisch nah, nur noch 6h dann sind wir da. Ihr Kapitän Pavlcat.

An alle Landratten: in kürze legt das Traumschiff wieder ab. Beachten sie auch die nachfolgenden Sicherheitshinweise, es passiert öfter was.

Bitte nur 353 Personen in ein Shuttle, die 42 Mannboote neigen zum Kentern. Das Servicepersonal ist bei Fragen nicht zu erreichen.

Schwimmer sind klar im Vorteil, Schwimmwesten sind personell bedingt Mangelware.

Die Leuchtpistolen können ohne fundierte militärische Grundausbildung nicht bedient werden. Lassen Sie es lieber. Ende der Durchsage ihr Kapitän.

Wir legen ab nächster Halt: Utopia. Wer das Schiff aus Gründen nicht mehr auffinden konnte, in 13 Jahren kommt das nächste.

An alle blinden Passagiere: ohne RFID-Chip werdet ihr beim Rundgang des Sicherheitspersonal eh entdeckt. Springt lieber gleich! Ihr Kapitän.

Das Traumschiff ist bald im Land wo Bananen im Kaufhaus wachsen und Hallorenkugel Mangelware sind.

Wenn sie jetzt ein Schläfchen machen, dann verpassen sie das Beste. Ich mach mit, denn Wasserminen langweilen mich. Ihr Kapitän Pavlcat.

Bevor wir ankommen, ein paar Must watch seightseeing Events von Utopia: .

Waren jetzt nicht soviele Sehenswürdigkeiten, aber sie haben ja ein Hotelzimmer in ihrer Minibar. (vorletzte Durchsage vor Utopia.)

Das Traumschiff erreicht jetzt Utopia. Ich hoffe sie hatten eine unangenehme Reise. Bis bald Ihr Kapitän !

Herbstim(de)pressionen

Ich befinde mich derzeit in einem dunklen Loch. Ich könnte heulen, doch das bringt mich nicht weiter auf der Leiter des Lebens.
Tage wie diese, ich strebe vergebens. Nach Hoffnung und Glück. Ich schaue in die Vergangenheit. Ich laufe zurück.
Ich muss aber wieder nach vorne gehen, denn die Sonne scheint und schmeißt mir Strahlen ins Gesicht. Doch anscheinend trage ich Scheuklappen, verdammt ich sehe sie einfach nicht.


Was ist nur los mit mir? Was kann ich machen? An diesen Tagen die immer kürzer werden, an denen mein Frohsinn immer schneller schwindet. Keine Helligkeit mehr die mich ans Leben bindet.
So grausam der Herbst auch scheint, ich zwinge mich zum Positiven denken. Es gibt einen Menschen auf dieser Welt, der kann mich gewiss ablenken.
Nicht mehr lang dann seh ich ihn schon, nur kurz zwar, aber die Trauer ist dafür gewiss der Lohn.
Dann vergesse ich die traurigen Stunden allein, genieße die Zeit, werde glücklich sein und sauge alles in mein Herz hinein.


Bald scheint auch das Licht wieder in die dunkelsten Ecken. Ich werde diesen Sturm überstehen. Dann werde ich die Trauer nicht mehr sehen. Ich hab das Jahr überlebt, ich kann wieder nach vorne gehen.

Ich sollte…

Tränen fließen über mein Gesicht. Ich sollte mich freuen, lachen. Du bist so toll, doch ich seh dich nicht. Was soll ich nur machen? Schnell will ich dich wieder sehen. Ich sollte jetzt bei dir sein Will mit dir am Fluss lang gehen, aber jetzt sitzt ich hier bin, ganz allein. Tränen verschwinden bestimmt schon ganz bald. Ich sollte nicht weinen wegen dir. Dann wird mir vor Aufregung heiß und kalt. Ich bin dein und du gehörst mir!